Dienstag, 30. November 2010

Bist du so sozial und teilst deine Lesezeichen mit mir?


Nachdem ich mich für Tumblelogs (du weißt nicht was das ist? -> FAQ) nicht wirklich begeistern kann – mir ist einfach noch nicht ganz klar, ob bzw. wie ich diese Plattform für mich nutzen kann – hat mir das Social Bookmarking, von dem ich am letzten Kurstag zum ersten Mal gehört habe, sofort zugesagt.

„Toll, schön für dich...“ denkst du nun vielleicht als Unwissender. Musst du aber nicht, denn ich erklär dir, worum es beim Social Bookmarking geht. Dann ist es hoffentlich auch schön für dich! ;)

Die Idee dahinter ist simpel: speichert man seine Lesezeichen über den Internet-Browser lokal auf dem PC, so findet man die Seite zwar wieder, allerdings eben nur auf diesem PC. Braucht man seine Bookmarks auf einem anderen PC, so muss man sich die Links umständlich per Email schicken, sie in einem Text-File abspeichern und auf einem USB-Stick herum tragen oder die Lesezeichen aus dem Browser exportieren und auf dem anderen PC wieder importieren (dies setzt jedoch meist einen eigenen Benutzer voraus, da man dadurch die vorhandenen Lesezeichen überschreibt).
Das alles kann man sich sparen, wenn man Social Bookmarking- Plattformen wie zum Beispiel delicous.com nutzt. Zugegeben, die Seite gewinnt vermutlich keinen Design-Preis, aber sie erfüllt ihren Zweck. Und hat man sich erstmal an die Oberfläche gewöhnt, so ist sie doch sehr übersichtlich und man findet sich gut zurecht. (Kommt man mit dem Design nicht klar oder stellt höhere Ansprüche an die Optik, dann kann man ja eine der vielen Alternativen ausprobieren.) 
Als erstes muss man sich nun auf der Seite registrieren. Anschließend kann man auch schon damit beginnen, Lesezeichen zu sammeln. Es empfiehlt sich dazu, das delicious-Add-on für den Web-Browser herunter zu laden. Mit Hilfe des Add-on’s benötigt man nur wenige Mausklicks, um die gewünschte Internetseite bei den eigenen delicious-Bookmarks abzuspeichern. Beim Klick auf „Tag“ öffnet sich ein neues Fenster, in dem man nun einige Informationen eingeben sollte, damit man das Lesezeichen später auch schnell findet. Man wählt einen Titel, kann Notizen hinzufügen, das Lesezeichen als privat markieren (dann sieht mans nur selbst), das Lesezeichen per Email, Twitter oder über delicious an Freunde/Bekannte/Kollegen weiter schicken und das wichtigste: man kann sogenannte „Tags“ (-> siehe Social Tagging) auswählen! Manchmal werden Tags vorgeschlagen, die man verwenden kann, aber am besten verwendet man Begriffe, die man selbst mit der Seite assoziiert. Anhand der Tags werden die Lesezeichen geordnet und lassen sich wieder leicht finden. Man gibt einfach ein oder mehrere Tags in das Suchfeld ein und schon erscheinen die unter diesen Tags abgespeicherten Links. So spart man sich die Überlegung, in welchem Ordner oder Unterordner man das Lesezeichen im Browser abspeichern soll. Einfach mehrere Tags verwenden – Problem gelöst!
Nun kommt aber erst der „social“-Faktor des „Social Bookmarking“ ins Spiel! Markiert man einen Link nicht als „privat“, so kann er von jedem delicious-User anhand der Tags gefunden werden! Dazu gibt man im delicious-Suchfeld einen (zwei, drei, ...) Begriffe (Tags) ein und bekommt alle unter diesen Tags abgespeicherten Seiten aufgelistet. Praktisch, nicht wahr? Würde man bei einer Suchmaschine wie etwa Google nach den selben Begriffen suchen, dann würde man vermutlich eine Flut an Links bekommen und man müsste viel Zeit damit verbringen, diese auszusortieren. Google findet schließlich alles, worin diese Begriffe vorkommen. Bei den Links, die man auf delicious.com findet, kann man davon ausgehen, dass die Seite auch wirklich was mit den gesuchten Tags zu tun hat. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, schnell gute Seiten zu finden, beträchtlich höher, da sich die Menschen, die die Seite bookmarken, ja doch hoffentlich etwas dabei gedacht haben. Hat man einen User gefunden, der zB an den gleichen Themen wie man selbst interessiert ist und hin und wieder interessante Links zu seinen Lesezeichen hinzufügt, so hat man die Möglichkeit, diesen User zu abonnieren. Dadurch erhält man automatisch die neuesten Links unter dem Menüpunkt „Network“ aufgelistet. Ein weiteres interessantes Feature ist, dass hinter den Links immer die Anzahl der Personen, die diesen Link auch unter ihren Lesezeichen abgespeichert haben, dabei steht. Klickt man auf die Zahl, so kommt man zu einer Liste dieser User. Dort kann man nachlesen, unter welchen Tags sie die Links abgespeichert haben, welche Notizen sie zum Link gemacht haben, etc.

Also mir gefällt diese Möglichkeit, die eigenen Lesezeichen zu verwalten, sehr. Ich hab ab sofort alle meine Links immer griffbereit, brauch nicht lange überlegen in welchen Ordner ich den Link packen soll und kann meine Links mit anderen Leuten teilen (somit eventuell auch weniger bekannte Seiten bewerben?!) und von den gefundenen Links anderer User profitieren.

Das einzige Problem, das mir zu der ganzen Sache einfällt: was tun, wenn die Social Bookmarking-Plattform aufgrund von Wartungsarbeiten, Serverausfall, Hacker-Angriff, etc. offline ist? Dann steh ich nämlich ganz ohne meine Bookmarks da...

Montag, 29. November 2010

Dienstag, 16. November 2010

PLE – Personal Learning Environment


Als ich den Begriff zum ersten Mal gehört habe, stellte ich mir darunter meine greifbare Lernumgebung vor – meinen Schreibtisch inklusive dem drauf herrschenden – aber voll durchgeplanten – Chaos, meinen Laptop, meine Musik, meine Schokolade, meine Gitarre und anderes „Spielzeug“, mit dem ich mich beim Lernen zwischendurch immer mal wieder etwas ablenken kann. Sicher war ich mir allerdings nicht, ob ich mit meiner Definition des Begriffs richtig lag. Und da ich nicht unnötig erklären wollte, nach welchem mathematischen Prinzip sich das Blätterhaufenchaos auf meinem Schreibtisch ganz von alleine anordnet, oder warum mir die Schoko-und-Keks-Schokolade von Milka am besten schmeckt, hab ich dann doch noch schnell eine Suchmaschine im WWW auf der Suche nach einer offiziellen Definition bemüht.

Bei dieser Recherche kam heraus, dass man unter einem PLE eigentlich die virtuelle Lernumgebung versteht. Verschiedenste Services des Web 2.0 werden verwendet, um sich Informationen zu beschaffen, diese zu kommentieren und mitunter zu verändern, mit anderen Personen zu teilen und mit ihnen darüber zu diskutieren, usw. Abhängig vom Thema, zu dem man Informationen sucht, kann einem das Internet bei kleineren Arbeiten den Gang zur Bibliothek ersparen. Man sollte allerdings darauf achten, seine Quelle – oder noch besser seine Quellen – auf Vertrauenswürdigkeit und Glaubhaftigkeit zu überprüfen. Eine Internetseite mit irgendwelchen Halbwahrheiten oder (un)absichtlich falschen Behauptungen und Informationen ist schnell erstellt und online gestellt – ein Buchdruck ist da etwas Zeit- und Kostenaufwändiger...

Welche Anwendungen gehören nun zu meinem PLE und wie sind meine Erfahrungen damit? 

Ein paar Beispiele:

Facebook: fast jeder ist bereits dort angemeldet; eignet sich zum Kontakte knüpfen, Austausch von kurzen Nachrichten und Neuigkeiten

Google: zum Suchen, eh klar

Google Maps: als Bio-Student hat man des Öfteren mit diversen Lebensräumen verschiedener Arten zu tun. Auf Google Maps kann ich mir die Lebensräume anschaun und auch Markierungen platzieren (zB Fundorte). Die dadurch individuell angepassten Landkarten kann ich mit anderen teilen. Top!

Skype: zum chatten, telefonieren, Konferenzen abhalten, Versenden von größeren Datenmengen (Emails sind ja begrenzt)

Dropbox: hab ich noch nicht ausprobiert, aber empfohlen bekommen. Erklärt wurde mir das so, dass man sich dort anmeldet und dann alles mögliche in einen passwortgeschützten Ordner hochladen kann. Die Adresse und das Passwort kann man nun an Freunde/Bekannte/Mitarbeiter/Mitstudenten weiter geben und diese können nun auf die Daten in der Dropbox zugreifen. Meiner Meinung nach eine tolle Möglichkeit, um größere Datenmengen auszutauschen, da die Größenbegrenzung der Emails wegfällt und im Gegensatz zum Datenaustausch über Skype die User hier nicht gleichzeitig online sein müssen. Vorteilhaft, wenn man mit Menschen aus anderen Ländern zusammenarbeitet, man bedenke die Zeitzonen.

Mein Fazit vom heutigen Bloggen: Ein PLE ist sehr sinnvoll, wenn man es richtig anwendet, die Milka-Schoko schmeckt so gut wie eh und je und ich sollte wieder mehr Gitarre spielen!

Dienstag, 9. November 2010

Das Urheberrecht


Was ist das?
Kurz gesagt: es ist kompliziert!

Etwas genauer: es handelt sich dabei um das Recht auf den Schutz des geistigen Eigentums einer oder mehrerer Personen – den Erschaffern des schützenswerten Werkes eben. So ein Werk kann ein Foto, ein Film, ein Gemälde, ein Lied, ein Gedicht, eine Kurzgeschichte, ein Roman, etc. sein. Mit all diesen durch das Urheberrecht geschützten Werken darf man nun leider nicht einfach das tun, was man gerne möchte, sondern man muss sich an bestimmte Regelungen halten. Um es dem normalen Durchschnittsmensch und Nicht-Juristen nicht zu einfach zu machen, gibt es natürlich für jede Art von Werk dutzende Regelungen und Sonderregelungen – manche klar verständlich, andere undeutlich oder kompliziert formuliert oder schwammig mit Freiheiten zur Interpretation gestaltet - , die zu beachten sind, wenn man damit zB seinen Blog verschönern möchte. 

Da ich meinen Blog ungern mit kompliziertem juristischen „Blabla“ verunstalten möchte, füge ich lieber mal zwei Links ein, bei denen Details dazu nachzulesen sind, was man nun unter welchen Vorraussetzungen darf oder auch nicht darf.


  • Dieses hier kennt ihr bestimmt schon aus dem Blackboard. Es werden FAQs zum Urheberrecht beantwortet. Sehr informativ, allerdings etwas trocken.

  • Und dann noch folgenden Beitrag eines Bloggers über die Rechte und Pflichten eines Bloggers in Bezug auf das Urheberrecht. Der Artikel ist zwar schon über vier Jahre alt (eventuell nicht mehr up-to-date - wer weiß es? Ich jedenfalls nicht...), der Titel war mir aber sofort sympathisch und der Text ist informativ und leicht verständlich.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Wer suchet, der findet!


Informationsbeschaffung über diverse Suchmaschinen ist ja nichts Neues. Nur was tun, wenn die von der Suchmaschine ausgespuckte Seite, die die benötigten Infos enthält, gerade jetzt in diesem Moment offline ist, gelöscht, gehackt oder von Aliens entführt wurde? Solche Rückschläge kann man gar nicht gebrauchen, wenn man bis morgen noch ein Referat über das Paarungsverhalten der Mongolischen Wüstenrennmaus (Meriones unguiculatus) vorbereiten muss!

Glücklicherweise gibt es tolle Tricks, um dieses Problem zu lösen! Die Suchmaschine Google bietet die Möglichkeit, dass man eine im Cache gespeicherte Version einer Seite öffnen kann. Dabei handelt es sich um einen Schnappschuss, den Google von einer Seite gespeichert hat und anhand dem die Suchmaschine beurteilt, ob die Seite zur Suchanfrage passt. Um diesen Schnappschuss betrachten zu können, klickt man neben der bei den Suchergebnissen angeführten URL einfach auf „Im Cache“ und schon hat man die Seite vor sich! Cache-Suche funktioniert auch mit anderen Suchmaschinen. Ich habs eben mit Yahoo ausprobiert.

Die Seiten im Cache werden regelmäßig einem Update unterzogen. Sucht man aus irgendeinem Grund eine ältere Version einer Seite oder gar nach einer Website, die nicht mehr existiert, so muss man zu anderen Mitteln greifen. Hierbei hilft www.archive.org.
Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Archiv. Oooh ja, ein Archiv des Internets!! Cool, oder? In regelmäßigen Abständen werden dort die gerade aktuellen Versionen von Seiten gespeichert. Solange man als Inhaber einer Internetseite die Betreiber von archive.org nicht darum bittet, dies zu unterlassen, wird fleißig weiter gespeichert. So kann man sich zB anschauen, wie die Beta-Version von www.google.com am 02. Dezember 1998 ausgesehen hat! Oh yeah!
Viel mehr hat mich jedoch erstaunt, dass im Archiv sogar meine ehemalige Internetseite (www.terraskorp.de) gespeichert war, die ich zusammen mit einem Freund zusammengestellt hatte. Vor einiger Zeit haben wir uns dazu beschlossen, sie zu löschen, da die Berichte nicht mehr up-to-date waren und es mittlerweile schon genug andere, schönere Seiten zum Thema gab. Ich bin davon ausgegangen, dass die Seite dann auch wirklich weg war... so kann man sich täuschen! Das Internet vergisst nichts!


Neben längst verschollenen informativen Seiten kann man im Internetz auch prima nach Personen suchen! Gibt man Vor- und Nachname einfach bei Google ein, erhält man in den meisten Fällen allerdings eine unüberschaubare Menge an Links. Einschränken lässt sich diese Flut an Suchergebnissen durch die Phrasensuche. Dazu schreibt man die Suchbegriffe in „“ und sofort werden nur noch Ergebnisse geliefert, die die eingegebenen Begriffe in der vorgegebenen Reihenfolge beinhalten. Verfeinern lässt sich die Suche noch, indem man Wörter (zB den Wohnort, Beruf, Hobby, …) in der Suchzeile hinzu fügt.
Eine andere Möglichkeit der Personensuche bieten spezielle Suchmaschinen, wie zB 123People (www.123people.com) oder Yasni (www.yasni.de). Ich habe mich dort aus Neugier zu Hause noch einmal selbst gesucht und die Ergebnisse genauer durchgeschaut. Nur wenige davon treffen tatsächlich auf mich zu. Auf yasni.de kann man nun falsche Suchergebnisse, die mit dem eigenen Namen in Verbindung gebracht werden, aussortieren und ein auf sich selbst ausgerichtetes Suchprofil erstellen. Ausprobiert hab ich es noch nicht, aber es sieht mir nach einer sinnvollen Möglichkeit aus, um Leuten die wichtigsten Informationen über einen selbst in kurzer und gebündelter Form anzubieten.

Das war's mal fürs erste. Jetzt werd ich mich noch ein wenig mit den Blog-Einstellungen herum spielen. Schließlich soll er ja gut ausschaun, mein eLearn Blog! Vielleicht hilft mir eine ansprechende Optik auch dabei, mit mehr Freude ans bloggen heran zu gehen. Momentan bin ich noch skeptisch...

Freitag, 15. Oktober 2010

Hallo...


und willkommen auf meinem Blog! Hier werde ich in nächster Zeit den einen oder anderen Beitrag im Rahmen der VU eStudy Skills posten. Viel Spaß beim Lesen und/oder Kommentieren!